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ELYSATOR – ein Schweizer Pionier in der Wassertechnik

Das schweizerische Traditionsunternehmen Elysator existiert seit 1950 und hat sich von Beginn an einer ökologischen Form des „water engineering“ verschrieben. Schon in der obersten Führungsetage vereinigen sich Kenntnisse in klassischer Mechanik und Maschinenschlosserei mit denen von Elektroingenieurwissenschaften. Noch bevor ökologisches Denken und Nachhaltigkeit zu einer verbreiteten Denke gehörten, richtete Elysator seine Entwicklungen und technischen Gerätschaften nach eben diesen Maximen aus. Spätestens mit dem Durchbruch des Elysators für Heizungssysteme ist der Name Elysator nicht mehr wegzudenken. Über die Jahre konnte sich Elysator mit seinen visionären Ansätzen im Bereich der Wasserchemie und Heizungstechnologie zum absoluten Marktführer in der Schweiz emporarbeiten. Inzwischen ist der Name weit über die Grenzen der Alpenrepublik bekannt und an der Grundhaltung der Unternehmensgründer Rickenbach hat sich bis heute nichts geändert. Mit der Markteinführung des Purotap Expert Systems auf Basis von Hyperfiltration wurde dies auch 2014 wieder deutlich bewiesen.

Seit 2013 operiert Elysator aus dem glarnerischen Bilten nicht nur mit fortschrittlichen Produktionsanlagen, innovativen Produkten, einer lückenlosen Logistik, konsequenter Qualitätssicherung und einem exzellenten Kundenservice, sondern weiß auch mit Schulungen und technischen Beratungen zu überzeugen und von sich Reden zu machen.

Die Entwicklung von ELYSATOR:

  • 1970 – Entwicklung des ELYSATOR® und Gründung der ELYSATOR AG in Zürich
  • 1988 – Anerkennung des ELYSATOR® als „Stand der Technik“
  • 1991 – Gründung einer Tochtergesellschaft in Deutschland
  • 2004 – Entwicklung und Anmeldung von PUROTAP®
  • 2010 – Aquitest AG
    (Spin-off des grössten Wasserlabors für die Heizungsbranche in der Schweiz)
  • 2011 – Bezug neuer Geschäfts- und Lagerräumlichkeiten in Abstatt (Deutschland)
  • 2013 – Neubau des Hauptsitzes in Bilten (Schweiz)
  • 2013 – Entwicklung und Patentierung von SorbOx®
  • 2014 – Entwicklung PUROTAP® expert, Vollentsalzung durch Hyperfiltration

Die Elysator-Familie

Mit über 30 Jahren Erfahrung und dem wohl umweltfreundlichsten und nachhaltigst arbeitenden System am Markt für Filteranlagen für Heizungsystemen bietet Elysator mit dem Elysator und dem Elysator trio nicht nur für die Betreiber von großen Heizsystemen, sondern auch für klug wirtschaftende Privatpersonen die optimale Lösung. Beide System wurden für die unterschiedlichste großen Heizsysteme entworfen und können auch in bestehenden Systeme problemlos integriert werden. Sowohl der Elysator als auch der Elysator trio sind extrem wartungsarm und kommen ohne Fremdstrom aus. Wo Sie bisher etwa einmal im Jahr Besuch vom Wartungsdienst hatten und jedes Mal dafür bares Geld ausgeben mussten und Teile ihrer Zeit, so kommen Sie mit dem Elysator in Normalfall mit einer Wartung alle 3 bis 6 Jahre aus.

Beide Baureihen kommen komplett ohne die Verwendung von Chemikalien aus und werden von führenden Fachverbänden, Instituten und Herstellern empfohlen.

Die Purotap Familie

Alle Purotap Lösungen richten sich nach neusten Anforderungen und Qualitätsstandards. Darunter die vom Verband deutscher Ingenieure (VDI) erlassene Norm 2035. Diese besagt:“Mit abnehmendem Salzgehalt des Wassers können zunehmende Mengen an Sauerstoff toleriert werden. Bei Abwesenheit von Ionen, die den Transport von elektrischem Strom im Wasser übernehmen können, wird die Ausbildung von galvanischen Elementen, die zur örtlicher Korrosion führen können, praktisch unmöglich. (…) Zur Erstbefüllung größerer Warmwasserheizanlagen empfiehlt sich der Bezug von entsalztem Wasser.“ Aber auch der DIN 50930 des Deutschen Instituts für Normung e. V. (DIN) wurde bei der Entwicklung der Purotap Systeme volle Beachtung gezollt. Gemäß dieser stimulieren Chlorid- und Sulfationen die anodische Teilreaktion der Metallauflösung. Durch selektiven Anionenaustausch kann die Wahrscheinlichkeit für örtliche Korrosion verringert werden.

Ein weiterer erfüllter Standard sind die Vorschriften des schweizerischen Vereins von Wärme- und Klimaingenieuren (SKWI). Der schweizerische Standard verlangt:„das Füll- und Ergänzungswasser muss entsalzt werden.“ Obendrein gibt der SKWI die Weisung heraus, dass „bei Wässern mit hohem Chlorid- oder Sulfatgehalt“ die „technisch beste Lösung die Vollentsalzung (Demineralisierung)“ ist.

SANOL H-15 und der SANOMAT 20

Jedes Wassersystem (Heizungs- und Solaranlage oder Kühlsystem) muss vor der abschließenden Füllung mit behandeltem Wasser gereinigt werden. Dies gilt insbesondere für ältere und sanierte Systeme. Bei diesem Vorgang werden Fremdstoffe (zum Beispiel Ziehfette, Korrosionsrückstände), Löt-, Fluss- und Schweißmittel aus dem System entfernt. Diese lassen sich aber durch eine physikalische Spülung nach DIN 1988 (Spülen mit Geschwindigkeit, Stoßspülung, Umkehrspülung, Spülen mit festen Körpern) nicht vollständig entfernen. Nur der Einsatz von geeigneten Reinigungsmitteln (häufig auf Fruchtsäuren basierend) erreicht eine rückstandsfreie Entfernung eben dieser Stoffe.

Die DIN EN 14336, noch immer auch vielen Fachleuten gänzlich unbekannt, gibt vor, dass Wassersysteme gespült werden müssen. Leider beschreibt die Norm nicht, wie das gemacht werden soll. Die meisten Spülungen sind sinnlos, verschwendete Zeit und sogar kontraproduktiv, weil die richtige Nennweiten und Anordnungen der Spülstutzen eine fachgerechte Spülung nicht zulassen.

Außerdem muss das Reinigungsmittel wieder vollständig entfernt werden, weil es sonst verheerende Wirkungen mit dem behandeltem Füllwasser hervorrufen kann.

Das Spülgerät SANOMAT 20 wurde speziell für das Spülen von Heizungsanlagen durch den Marktführer Elysator entwickelt. Die gezielte Umlenkung der Flussrichtungen des bereits in der Heizung vorhandenen Wassers erlaubt auch die Entfernung der hartnäckigsten Ansammlungen und Verstopfungen im Heizsystem. Durch einen steigenden Vordruck des Spülwassers, kann durch ein simples Umlegen des dafür gedachten Reglers die komplette Spülrichtung umgekehrt werden. Die Spülwirkung wird immer wieder durch die Zugabe von Druckluft noch weiter verstärkt.

Mit SANOL H-15 wird die Reinigungsarbeit sicherer und kostengünstiger. SANOL H-15 ist ein neuartiges, sehr wirksames Reinigungsmittel vom Marktführer Elysator. Es umschließt die Partikel aus losen und leicht haftenden Schlämmen. Dadurch gewinnen sie an Auftrieb und lassen sich sehr leicht ausspülen. SANOL H-15 muss einige Tage einwirken um maximale Wirkung zu entfalten.

Im Unterschied zu herkömmlichen Reinigungsmitteln eignet sich SANOL H-15 für jede Systemwasserqualität und ist völlig ungefährlich für sämtliche Systemkomponenten.

Puroclean

Bei Elysators Puroclean System kommt eine kostengünstige Art der Demineralisierung zum Einsatz. Diese Technik hat Elysator, als Marktführer in Sachen Demineralisierung bei Heizungssystemen, aus seiner langjährigen Erfahrung in diesem Bereich gewonnen. Im Falle des Puroclean Systems wurde die grundlegende Technik der bewährten Purotap Patronen und Purotap Systeme auf ein hochwertiges und transportables Reinigungsgerät übertragen.

Die Problemstellung im Hintergrund

Früher wurde ein Großteil der Fußbodenheizungen mit Kunststoffrohren verlegt, die als nicht sauerstoffdicht konstruiert wurden. Inzwischen ist es glücklicherweise ohne weiteres möglich, Heizrohre für Fußbodenheizungen herzustellen und zu verbauen, die Diffusion betreffend annähernd dicht funktionieren. Allerdings verfügt auch die beste Heizungsanlage über genug Elemente, die diese Eigenschaft nicht ihr eigenen nennen können. Dies gilt nicht nur für Ventile, Verschraubungen, Umwälzpumpen, sondern auch für Regeleinheiten, automatische Entlüfter und defekte Expansionsgefäße. An diesen Stellen kommt es auch in hochmodernen Heizsystemen zu einer ungewollten Sauerstoffaufnahme. Dieser Sauerstoff, ein zu tiefer pH-Wert, aber auch eine erhöhte Leitfähigkeit des Füllwassers sind typische Auslöser für Beschädigungen von Heizanlagen.

Um eine lange Lebensdauer für moderne Heizungssystem zu gewährleisten, geben alle Hersteller umfassende Hinweise und Richtlinien vor. In diesen wird allgemein dazu geraten das Füllwasser für Heizungen zu demineralisieren. Grund dafür sind Erfahrungen aus der Praxis, die untermauern, dass bereits minimale Stufen von Härte im Füllwasser zu Schäden an hochwertigen Geräten wie Gasthermen, Wärmepumpen und Solaranlagen führen. Einer der häufigsten Verursacher ist in der Menge an Kalk im Füllwasser zu finde. Am Beispiel eines Einfamilienhauses mit einer Heizungsanlage von 350 Litern Systemwasserinhalt ergibt sich durchschnittlich eine Menge von 100g Kalk im Füllwasser. Auch wenn diese Menge gering erscheinen mag, so ist sie in der Lage durch Kalkausfällung die verbaute Heizungsanlage dauerhaft zu beschädigen. Die Menge des Kalks steigt natürlich mit der Menge des gebrauchten Füllwassers. Zusätzlich variiert sie von Region zu Region auf Grund der unterschiedlichen Härtegrade des Leitungswassers.

Korrosion von Beginn an entgegenwirken

Gleichfalls schädigen für sensible Geräte wie Heizungsthermen ist die Durchsetzung des Füllwassers mit Salzen. Durch diese kommt ist nach einiger Zeig zur Korrosion der Leitungen innerhalb des Heizsystems. Elektrochemische Reaktionen wirken schädigend auf die metallischen Teile des Systems und beschleunigen den Verschleißprozess. Begünstigt durch eine hohe Menge an Salzen wird die Ausbildung von galvanischen Elementen gefördert, die letztendlich diese Korrosion hervorrufen. Daran haben auch im ungefilterten Wasser enthaltende Chloride, Sulfate und Nitrate ihren nicht unwesentlichen Anteil.

Zwar wird bei einfach enthärtetem Wasser Calcium- und Magnesiumionen gegen Natriumionen dem Wasser getauscht und so dem Wasser Härtegrade entnommen und die Härtestufe deutlich herabgesenkt, aber der Salzgehalt im Wasser bleibt unverändert. Im Falle von modernen Anlagen bleibt so ein wichtiger Schadensfaktor völlig unverändert.

Früher wurde insbesondere zu Hemmung der Korrosion auf chemische Arten des Korrosionschutzes gesetzt. Vielfach wurde allerdings festgestellt, dass insbesondere in schwer zugänglichen Spalten an Verschraubungen, aber auch an bereits durch Rost oder Verschmutzung beschädigten Stellen keine aktive Schutzwirkung mehr erwirkt werden konnte und die eigentliche Problematik so nur unbefriedigend gelöst wurde. Gleichfalls erschwerend für die Durchführung solcher Schutzverfahren erweist sich die Notwendigkeit einer konstanten Überwachung. Diese ist nicht nur zeit- sondern auch kostenaufwendig. Der Ansatz durch den Einsatz von Wärmetauschern das Heizsystem in zwei getrennte Teile, Heizkreis und Kesselkreis, aufzuteilen, führt auf die Dauer nur zu zwei getrennten Problembereichen aber nicht zu einer nachhaltigen Lösung der Problematik. Erschwerend kommt hinzu, dass moderne Heizanlagen deutlich anfälliger für Verschlammungen, dem Blockieren von Regelventilen und Pumpen und Ausfällungen durch Kalk und andere Wasserinhaltsstoffe reagieren. Die Folge reichen schnell von Korrosionsdurchbrüchen im Heizkessel, Fließgeräuschen durch Gasbildungen, einem erhöhten Energieverbrauch bis hin zu schwerwiegenden Wasserschäden.

Die Lösung

Elysators komplette Produktpalette richtet sich an den professionellen Handwerker und Wartungsdienstleister aber auch an den Hausbesitzer gleichermaßen. Alle Lösungen diesen dem Schutze ihres Besitzes und ihre Geldbeutels. Schäden an Heizanlagen sind immer kostenaufwendig, können aber von Beginn an vermieden werden.